Trauer/Kummer/Schmerz



Jenseits

Wie ist es nun - so frei von Alltagssorgen

Jenseits von hier, im hellen Licht

Fühlt man sich schwerelos - geborgen

Haben Ängste noch Gewicht

 

Wenn Geist und Körper schon im Leben

Allmählich immer mehr entgleiten

Wird es dann trotzdem Hoffnung geben

Im Tod klar denkend fortzuschreiten

 

Wird man Zurückgelass´ne sehen

Ihre Traurigkeit noch spüren

Bei Gefahr zur Seite stehen

Auf den rechten Weg sie führen

 

Kann man von dort Signale senden

So, dass wir sie auch gut verstehen

Und manches Unheil von uns wenden

Die wahren Werte wieder sehen

 

Wenn möglich, gib mir doch ein Zeichen

Dass Du mein Hoffen auch verstehst

Vielleicht kann mich Dein Licht erreichen

Wenn Du mein Innerstes bewegst

 

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I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nehme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text und Foto: ( c ) Ralph Bruse


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6 KOMMENTARE



27. Juli 2019 @ 20:52

Hallo Peter,
Vielen Dank fürs lesen und kommentieren.
Ich werde ich mir demnächst
Deine lyrischen Blicke vornehmen.kenne ich nicht.
LG Ingrid

Peter Felix

25. Juli 2019 @ 21:08

Hallo Ingrid

Dein Gedicht hat einen interessanten Aspekt. Ich habe über das Jenseits 2013 einen Gedichtband auf den Markt gebracht. Er heisst: Lyrische Blicke ins Jenseits. Er geht recht weit und versucht, die Ursache unseres Hierseins und den Sinn des Lebens aufzuzeigen. Ein hoher Anspruch gewiss. Nur fassen diese Gedichte eine geistige Quelle zusammen von der ich auf der Rückseite meines Büchleins berichte - es sind nicht einfach meine Phantasien. Es gab am Anfang der Christenheit jene Menschen mit den besonderen Begabungen um diese Quelle zum Fliessen zu bringen. Leider hat diese Quelle die Menschen auch tadeln müssen, so dass sie mit der Zeit nicht mehr gehört wurde. In der heutigen Zeit ist es dank der gewonnen geistigen Freiheit wieder möglich, ihr wissen zu erschliessen. Mein Gedichtband macht diesen Versuch auf lyrische Weise.

L Gruss
Peter Felix


13. April 2018 @ 20:07

Heike, das mit dem Arschtritt würde ich sofort mitmachen....
gerade habe ich Hanni geschrieben, dass ich das Gedicht 2010, als ich vom Tod meines Ex Mannes erfuhr,verfasst habe, um mich irgendwie abzureagieren.
Heute bin ich eher bei Dir, da ich in schwierigen Situationen nie ein Zeichen, bzw. Hilfe aus dem Jenseits erhalten habe. Danke für den Kommi. LG Ingrid


13. April 2018 @ 19:58

Hanni, Dein Gedicht hat mich zum nachdenken gebracht und dabei ist mir mein " Jenseits" aus dem Jahr 2010 eingefallen. Ich habe es nach dem Tod meines EX Mannes ( 14.4.!!) geschrieben, weil mich so viele Fragen beschäftigt haben.
Damals hat mich das etwas befreit. LG Ingrid


13. April 2018 @ 18:29

Hallo Ingrid

Ich glaube nicht so recht daran , dass ich nach meinem Tod noch irgendwas spüre oder fühle - stelle ich es mir
aber gerne vor .
Gerne würde ich als unsichtbarer Geist rumspuken und all denen einen Arschtritt verpassen , die mich
zu Lebzeiten geärgert haben .
Man macht sich schon so seine Gedanken über das Jenseits - jeder auf eine andere Art .
Ist schon ein interessantes Thema .
Liebe Grüße - aber nicht aus dem Jenseits Heike


13. April 2018 @ 18:07

Liebe Ingrid, Dein Gedicht hat mich sehr bewegt.Deine Gedanken über das Jenseits hast Du sehr gut formuliert. Wir wissen alle nicht, was da auf uns zukommt. Liebe Grüße Hanni



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