Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Fast immer ist er auf der Jagd,
sucht nach Beute, auch in der Nacht,
er schleicht durch den finstersten Wald,
ob´s warm ist oder eisig kalt.
Er steht sehr gern im Mondenschein,
heult auf Lichtungen, ganz allein,
doch der Mensch ist meist schon empört,
wenn er´s Heulen, von weitem hört.
Und liegt der Schäfer tief im Schlaf.
treibt der Hunger den Wolf zum Schaf,
er schleicht sich an die Herde ran,
reißt ein Schaf, verschwindet im Tann.
Dort wird oftmals Angst ihn plagen,
weil Menschen nach ihm jagen,
doch der Wolf nimmt es gelassen,
wird sein Revier – nicht verlassen.
© Horst Rehmann
„Sein Revier" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 20. August 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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2 Kommentare
zum Glück hat der Wolf wieder den Weg in unser Land gefunden und wird hier wieder ansässig! Ab und zu muß leider ein Schaf dran glauben, aber meistens reißt er Wild, das überhand nimmt. Das ist sehr gut für den Wald, der sich erholen kann.
Liebe Grüße Hanni