Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

4. Februar 2019

Schlaflose Nacht

Vorletzte Nacht konnt ich nicht schlafen,

hab bei Vollmond öfter dies Problem,

Stunden lief ich durch den Hafen,

es war zwar kühl, doch angenehm.

Erst früh um vier ging ich nach Haus,

die Füße schmerzten fürchterlich,

ein heißes Bad war mir ein Schmaus,

nur müde wurd ich davon nicht.

Kaffee brühte ich um sieben,

hab ihn heiß und schwarz getrunken,

bis zehn Uhr bin ich wach geblieben,

danach in Tiefschlaf abgesunken.

Warum, weshalb, ich weiß es nicht,

kann mich kläglich nur erinnern,

ein Rutsch, ich fiel wohl auf´s Gesicht,

nicht mal Sterne sah ich flimmern.

Heute Mittag bin ich aufgewacht,

nach sechsundzwanzig Stunden Schlaf,

mein Nachbar hat mich ausgelacht

und mich genannt, ein dummes Schaf.

 

© Horst Rehmann

„Schlaflose Nacht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 4. Februar 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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