Auf den Feldern, auch im Garten,
sieht man Grünkohl prächtig stehn,
aufrecht in den Beeten schön -
doch das Ernten muss noch warten.
Was dem Menschen nicht genehm,
ist für den Grünkohl ein Gewinn,
Kälte bringt den guten Sinn,
Bitterstoffe schnell vergehen.
Zieht der Winter über`s Land,
und bitterkalt werden die Hände,
hat das Wachstum bald ein Ende,
wird gepflückt mit flinker Hand.
Gut gekocht mit einer Wurst,
wird es schnell zum Festgericht,
ein kühles Bier - das fehlt hier nicht,
stillt am Ende auch den Durst.
„Grünkohlzeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 16. Oktober 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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