Ich lag im Bett, Ruhe und Stille,,
plötzlich zirpte ganz leis eine Grille,
oh Schreck, sie saß neben mir an der Wand,
etwas ratlos, weil sie keinen Ausgang fand.
Sie hatte sich in mein Zimmer verirrt,
war hilflos und völlig verwirrt,
sie wollte mir ein Ständchen bringen,
mir ein kleines Gutenachtlied singen.
Mit einem Glas fing ich das Tier
und trug es raus in sein Revier,
mein Bett war nicht der passende Ort,
nur weg damit und ganz weit fort.
Jetzt zirpt sie mit den Freunden im Chor,
ihre Sommermelodie erfreut mein Ohr,
sie genießen noch die warmen Tage im Gras,
bald kommt der Herbst, kalt und nass.
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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5 Kommentare
vielen Dank für das Herz und Deinen Kommentar, ich freu mich, daß Dir das Lesen meines Gedichtes Spaß gemacht hat. Bei mir haben sich schon öfters Grillen in meine Wohnung verirrt, aber das war die Erste, die direkt an der Wand neben meinem Bett gezirpt hat und mich beim Einschlafen gestört hat. Ich kann Grillen ganz gut leiden, mit ihren langen Hinterbeinen können sie weit hüpfen, so richtige Sprungkünstler.
Dir einen angenehmen Tag und liebe Grüße Hanni
vielen Dank für Eure Herzchen, schön, daß Euch mein Grillen-Gedicht gefallen hat.
Einen schönen Tag heute und liebe Grüße Hanni
wow, ein Herz und ein Kommentar von Dir! Das hat mich besonders gefreut, vielen Dank
dafür.
Dir einen wunderschönen Tag und liebe Grüße Hanni
LG
Ewald
Gedicht zu lesen.
Mit freundschaftlichen Grüsse
Chris