Sonstige Gedichte



Die Traurigkeit

Ein Mensch, der die Traurigkeit kennt,
wünscht sich gewiss auch etwas Glück,
doch bei so mancher Traurigkeit,
denkt er, an erlebtes zurück.

Dann versteht er viele Dinge,
begreift auch so einiges mehr,
hofft, dass diese scharfe Klinge,
keinen Weg findet, zur Rückkehr.

Die Zeit, die ihn traurig machte,
und stets neuen Kummer gebar,
als er weinte und nicht dachte,
dass die Welt jäh wieder, wird klar.

Da war er oft unzufrieden,
mit seinem eigenen Geschick,
trotzdem hat er´s nicht gemieden,
damals hatte es Sinn und Zweck.

Heut weiß er vieles zu schätzen,
was einst Selbstverständlichkeit,
drum wird die Zeit ihn nun hetzen,
bis er zum Lernen, ist bereit.

Geht´s auch dann manchmal nicht weiter,
und liegt im Weg ein großer Stein,
denkt er laut, fröhlich und heiter:
„Es könnte schließlich - schlimmer sein!“

© Horst Rehmann

Gelesen: 122   
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2 KOMMENTARE



23. April 2022 @ 22:24

Kann ich Dir nur zustimmen Helga !!!
LG
H. Rehmann


23. April 2022 @ 19:43

Lieber Horst, ich glaube jeder Mensch hat in seinem Leben, die älteren mehr als die jüngeren, schon mal schmerzhafte Zeiten erlebt. Und immer wieder ist man aus diesem Tiefpunkt gestärkt herausgekommen, weil man daraus gelernt hat. Ich wünschte, jeder würde aus seinen Fehlern lernen!! LG in Deine Abend, Helga



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