Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

30. Juli 2018

Der Urknall

Der Urknall !

Es war einmal - vor ca. 13,7 Milliarden Jahren

Da ist´s mir richtig in die Glieder gefahren

Welch ein Krach - es machte "Bummm"

Die Trümmer flogen nur so herum

Die Sternenwelt ward grad geboren

Kosmisches Treibgut flog mir um die Ohren

Und überall nur Gas und Staub

Vom Lärm bin ich noch heute taub

Ein Komet hätt´ mich beinah getroffen

Gar leicht wär ich bald abgesoffen

Ich rutschte aus, in die Ursuppe rein

Und hatte nochmals richtig Schwein ..

Aus mir entstand die erste Zelle

Halb männlich/weiblich - es ging ganz schnelle

Nur fehlte mir Identität

Mußte abwarten was so in den Sternen steht

Dann, nach x-Millionen Jahren

Konnt ich mich teilen - erstmals paaren

Teilen, paaren, und sehr mehren

Ach könnt ich etwas besser hören

Sehen konnt ich am Anfang - Nichts

Weil noch unerforscht - der Weg des Lichts

Respektive fehlten noch die Augen

Hühneraugen nicht viel taugen

Die Evolution denkt nicht voraus

Ich baute selbst ein Schneckenhaus

Da drinnen war es lau und dunkel

Kein Sonnenschein und kein Gefunkel

Ich dachte mir: Was wird noch werden

Wann kommt ein Paradies auf ERDEN

Denn: Wenn durch plumpen UR-Urknall

Selbst ICH entstand - durch - Zufall !

Könnte präzis durch Evolution

Wunder geschehen - so - bis Billion

Und schließlich auch - wär doch gelacht

Evolution - richtig selbst noch Menschen macht

Zufall hin und Zufall her

Und wirklich kamen immer mehr

Welch Tücke - immer zwei und zwei

( plus Zauberlehrling waren´s - drei )

Dank Mutation und Zwischenglieder

Wurd AFF aus Mensch entwickelt wieder

Dies nennt man "Theorie für alles"

Ein Prinzip im Fall des Falles

Jetzt steht uns auch der Weltraum offen

auf den nächsten Urknall darf man hoffen

An jenem Tag geh ICH nicht aus

Verkriech mich in mein Schneckenhaus !

„Der Urknall" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von PauliB, veröffentlicht am 30. Juli 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© PauliB

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PauliB Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~2 Min. Lesezeit
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PauliB

Bin nur ein kleines Bäuerlein
schreib´nicht über mich - nein, nein, nein.
Ich schreibe nur über Gott und die Welt,
weils den Leuten so gefällt.

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