21. Dezember 2017

Dezembernebel

Der Nebel bedeckt die Einsamkeit -
Bedeckt die kargen Wiesen,
Die bis zum Horizont so weit
Im trüben Grau zerfließen.

Vereinzelt döst ein kahler Baum-
Es klingt ein Schrei der Krähe,
Wie in einem bösen Traum
Nur grau in grau ich sehe.

Unheimlich heult dämonisch Wind-
So mystisch-voller Grauen;
Ich frag mich wo die Blumen sind,
Die gelben, roten ,blauen.

E.Patz 1984

„Dezembernebel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Ewald Patz, veröffentlicht am 21. Dezember 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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