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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Morgens stehst du vor dem Spiegel,
hin und her den Kopf du neigst,
seufzend du bemerkst,
dass dein Haar schon Silber zeigt.
Auch beim Lesen streiken deine Augen,
kauen fällt dir auch schon schwer,
doch du willst es noch nicht glauben,
jung bist du schon lang nicht mehr.
Hat deine Stirn auch ein paar Runzeln,
nimm es leicht, fang an zu schmunzeln,
siehst du im Haar den Silberstich,
dann denke dir:
das ist halt nur rein äußerlich.
Manch einer ist noch jung an Jahren,
zeigt sich in allem schon erfahren,
doch innerlich er schwunglos, ranzig,
dabei zählt er an Lenzen
doch erst zwanzig.
Natürlich bist du längst erwachsen,
und wachsen tust du auch nicht mehr,
hast noch Humor und machst noch Faxen,
dann lieben dich die Leute sehr.
Solang` die Liebe brennt im Herzen,
und Augen leuchten voll Begeisterung,
solang vergißt man alle Schmerzen,
fühlt sich beschwingt und jung.
© pally66
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1 Kommentar
ein schönes, sehr wahres Gedicht, ich habs gerne gelesen
Dir einen nicht zu heißen Tag! Liebe Grüße Hanni