Einbrecher kommen meist über Nacht.
Oft wird es ihnen schwer gemacht.
Gustav ließ sich eine Tür, vom Zaun,
vor seine weiße Haustür bauen.
Diebe haben bei ihm eingebrochen,
sind durchs Fenster reingekrochen,
haben alles kurz und klein geschlagen,
was tragbar war, - hinausgetragen.
Das war ein Schock, als er das sah,
das ging uns allen ziemlich nah.
Ich weiß nicht, ob es etwas nützt,
er hat sein Hab und Gut geschützt.
Vor seinen Fenstern hat er Gitter,
für Einbrecher jetzt richtig bitter,
die Kellertür, schon stark verwittert,
hat er ebenfalls vergittert.
Die Dachfenster sind viel zu klein,
von oben kommt da niemand rein.
Seit man ihn so brutal beklaut,
wurden Sicherheitsschlösser eingebaut.
Wenn Gustav längere Zeit verreist,
und sein Haus liegt da, verwaist,
kann er beruhigt und sicher sein.
So schnell kommt niemand mehr hinein.
Ich höre schon, wie Gustav kichert:
"Mein Haus ist bestens abgesichert."
Obwohl, die Pforte, vor dem Haus,
sieht schon etwas witzig aus....
„Gegen Einbruch gesichert..." ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 15. November 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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