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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Einmal hoch im Himmel stehn,
auf die Welt hernieder sehn,
Menschen eilen, rennen, laufen,
Job, Familie, Sachen kaufen.
Geld verdienen, oder nicht,
alles in Bewegung ist.
Einmal hoch im Himmel stehn,
das Geschehen unten sehn.
Arme wünschen Wasser, Brot,
Reiche fühlen sich bedroht.
auf der Suche nach dem Glück,
alle Zeit zu wenig ist.
Einmal hoch im Himmel stehn,
auf die Erde nieder sehn.
Seh der Liebe starke Kraft
und der Kriege dunkle Macht.
Was sie wundervolles schaffen,
sie im Krieg zunichte machen.
Hoch im Himmel steh ich still,
seh all dass, was ich nicht will.
Was ich seh, hier stört es nicht,
Zeit hier oben endlos ist.
nichts zu machen, nichts zu tun,
kann in meiner Mitte ruhn.
Auf der Erde dann zurück,
seh woanders ich das Glück.
Muss nicht jagen nach Visionen,
im Moment sein, lohnend ist.
Jeden Augenblick genießen,
weil das Leben kostbar ist.
tocoho
Berlin 2019
© tocoho
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4 Kommentare
da hast Du wieder ein zu Herzen gehendes Gedicht geschrieben, Deine nachdenklichen Zeilen haben mich tief bewegt. Danke dafür!
Liebe Grüße Hanni
Gruß pally
gedichte mit einer passenden musik unterlegt lesen sich wirklich auf besondere art .
ich höre immer klaasik wenn ich hier gedichte lese. doppelte wirkung
allen ein wundervolles friedliches weihnachten. bleibt alle gesund und geniesst die zeit der weihnacht lg :)