Gedichte Träume & Gedanken



Im Wandel...



Gehe einen Schritt
vor, zwei zurück,
kann nichts sehen,
werde erdrückt
von bösen Träumen,
stellen Fragen
in der Nacht.

 Hebe den Blick
himmelwärts,
leuchtend´ Sterne
zu schauen,
kann das Mondlicht
erspüren, erkennen,
dunkle Wolken durchbricht.

 Vergangenes
erstarrt, gnadenlos,
zukunftsblind,
sehe; sehe nicht
höre; höre nicht,
Beklommenheit
birgt Dunkelheit

 Mit blindem Auge
durch die Wand,
ergreife die Hand,
die mich umspannt,
unerfüllt Leben,
durch die
Sanduhr rinnt.

 Wandel beginnt,
Hürden überspringen,
Brücken bauen,
sich neu erfinden,
Altes überwinden,
das Neue erkunden
...wieder vertrauen.

 Schwebe, fliege
durch Stürme,
Sehnsuchtsträume,
entflammter Übermut
lässt mich ertrinken,
atemlos, in deiner Flut.

 

© Soso

 

Gelesen: 121   
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AUTOR:

Mein Ego sagt, es wär nicht schlecht, könnt ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder Berthold Brecht, doch das kann ich nicht. Für so manche Lebenslage, bring ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal leise, auf meine Weise.

Sonja Soller


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3 KOMMENTARE



27. September 2023 @ 19:04

Das scheinen ja aufregende Träume oder Gedanken gewesen zu sein, liebe Sonja. Man wundert sich manchmal, was einem in der Nacht so alles durch den Kopf geht. Schöne Abendgrüße zu Dir, Helga


28. September 2023 @ 05:40

Herzlichen Dank liebe Helga, liebe Ingrid,
jeden Tag findet ein wandel statt, was gestern war, ist heute schon Vergangenheit, und
unser (mein) Leben hatte schon viele Tage!!

Liebe Grüße aus dem Norden, Sonja


27. September 2023 @ 08:43

Erst seit Kurzem lese ich deine Gedichte und sie gefallen mir fast alle sehr gut, auch wenn ich nicht jedes kommentiere.
Bin auch nicht täglich hier.
Liebe Grüße in den Norden
Ingrid
P.S. Bei mir kommt die Schrift so groß rüber, obwohl sie im Ordner ganz normal zu lesen ist. Na ja...ich und der PC; vielmehr: der PC und ich!!!



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