Gedichte Träume & Gedanken



Der alte Mann im Frühling

 

Diese alten Hände,
sie sprechen Bände,
wie sie beben,
wenn sie ein Blatt aufheben,
dass zu dieser Zärtlichkeit verführt,
nun wird es sanft berührt.

Seine Lippen murmeln leise,
ist`s ein Gedicht, eine Frühlingsweise?
Worte kann man nicht verstehen,
ich kann nicht weitergehen
und bleibe stehen.

Hör` das Zwiegespräch des Alten,
merk` , auch in mir sich Demut
jäh entfalten,
versunken steht er jetzt
vor einem Baum,
träumt er vielleicht den Jugendtraum?

Der Frühlingsgruß im Winde weht,
nach oben er jetzt seine Hände hebt,
schickt zum Himmel ein Gebet,
zum Dank
dass er den Frühling noch erlebt.

 

 

 

 

Gelesen: 111   
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AUTOR:

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehen sehe ich gern Krimis. Ansonsten koche ich gern, besonders mediterran und orientalisch. Auch Gartenarbeit ist ein Hobby von mir. Tiere mag ich auch, besonders Hunde. Ehrenamtlich habe ich mal eine Kindergruppe geleitet. Gedichte und Literatur interessieren mich sehr.


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5 KOMMENTARE



20. April 2021 @ 09:36

Liebe Helga, bin hängengeblieben an deinem Gedicht, wegen Alltagsterminen lese ich oft später die Schreibe anderer. So feinfühlig , so zart, so respektvoll , jedes Wort , es lehrt mich wie schön es sein kann , auch mal mitfühlend zu sein , nicht immer mitleidend. Ist dir gelungen !
Halt weiterhin die Augen offen für uns alle!!
Grete


06. März 2021 @ 19:58

Ein herzliches Hallo an alle, verbunden mit einem Dankeschön fürs Lesen meines Gedichtes und den vielen Herzileins. Schöne Wochenendgrüße von Helga


06. März 2021 @ 12:31

Hallo Helga,
Dein Gedicht über den alten Mann hat mich sehr berührt.
Dir ein wunderschönes sonniges Wochenende! Liebe Grüße Hanni


05. März 2021 @ 22:18

Liebe Helga, in sehr berührenden Worten hast Du die Stimmung des alten Mannes geschildert....
Liebe Grüße in Deinen Abend, Uschi


05. März 2021 @ 08:50

Liebe Helga, ich sehe den alten Mann vor mir. Wie er sich nach dem Blatt bückt und leise vor sich hin murmelt. Anschaulich beschrieben, die Zeilen wirken beruhigend. Liebe Grüße in den Morgen, Gudrun.



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