Gedichte Träume & Gedanken



Der Mann am Meer

Er steht am Ufer- Tränen in den Augen

Man senkte hier die Urne in das Meer

Es kommt ihm vor, als war der Zeitpunkt gestern

Jedoch es ist unendlich lange Jahre her

 

Er denkt zurück an wundervolle Tage

Voll Lachen, Liebe und voll Kinderglück

Der Wind peitscht Wellen unentwegt ans Ufer

Er steht und weiß,es gibt nicht ein Zurück

 

Die Sonne ist am Horizont versunken

Wie rotes Blut hat sie gefärbt das Meer

Er sieht es nicht- denkt an verfloss´ ne Zeiten

Sein Herz ist ihm dabei wie Blei so schwer

 

So unbewegt wie eine Marmorsäule

Steht er erstarrt im allerletzten Licht

Die Nacht ist kalt und Stunden sind vergangen

Doch er steht da und merkt das Alles nicht

 

 

 

 

 

Gelesen: 87   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

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AUTOR:

Als Beamter im Ruhestand vertreibe ich meine Zeit mit Schach, Schwimmen, Radfahren,Malen
und Verseschmiederei.Viel Zeit geht aber bei der Pflege des Gartens drauf.Ich schätze
guten, trocknen Rotwein.Ich stöber gern in den Gedichten von anderen Autoren herum.
Es sind viele gute Poeten auf diesem Forum.


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2 KOMMENTARE



07. November 2018 @ 22:06

ein sehr melancholisches Gedicht, Ewald. Man möchte ihn in den Arm nehmen und trösten....
aber man lässt ihn besser allein. LG Ingrid


08. November 2018 @ 09:15

Liebe Ingrid,
Danke für deine Anmerkung und einen schönen Tag.
LG
Ewald


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