7. November 2018

Der Mann am Meer

Er steht am Ufer- Tränen in den Augen

Man senkte hier die Urne in das Meer

Es kommt ihm vor, als war der Zeitpunkt gestern

Jedoch es ist unendlich lange Jahre her

Er denkt zurück an wundervolle Tage

Voll Lachen, Liebe und voll Kinderglück

Der Wind peitscht Wellen unentwegt ans Ufer

Er steht und weiß,es gibt nicht ein Zurück

Die Sonne ist am Horizont versunken

Wie rotes Blut hat sie gefärbt das Meer

Er sieht es nicht- denkt an verfloss´ ne Zeiten

Sein Herz ist ihm dabei wie Blei so schwer

So unbewegt wie eine Marmorsäule

Steht er erstarrt im allerletzten Licht

Die Nacht ist kalt und Stunden sind vergangen

Doch er steht da und merkt das Alles nicht

© Ewald Patz

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Ewald Patz Gedichte Träume & Gedanken 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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2 Kommentare

Ewald Patz
Ewald Patz Autor Dichterlegende
08.11.2018
Liebe Ingrid,
Danke für deine Anmerkung und einen schönen Tag.
LG
Ewald
Ingrid Bezold
Ingrid Bezold Poet Laureat
07.11.2018
ein sehr melancholisches Gedicht, Ewald. Man möchte ihn in den Arm nehmen und trösten....
aber man lässt ihn besser allein. LG Ingrid

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