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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Ich sitze im Haus allein,
starre einfach vor mich hin,
trinke französischen Wein,
und bin kurz vor dem Wahnsinn.
Äußerlich geht es mir gut,
innen trage ich Trauer,
sogar ein klein bisschen Wut,
liegt versteckt auf der Lauer.
Immer hab ich geschwiegen,
das „DAMALS“ ständig verdrängt,
doch im Kopf blieb es liegen,
Stück für Stück, uneingeschränkt.
Täglich wurd´ ich misshandelt,
brutal, hart, fast unmenschlich,
das Bild hat sich gewandelt,
erst, als dem Gräuel ich entwich.
Noch heute blutet mein Herz,
und es weint meine Seele,
denn dieser quälende Schmerz,
er verschnürt mir die Kehle.
© Horst Rehmann
© Rehmann
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3 Kommentare
meinem Stiefvater habe ich verziehen und versuche auch alles zu vergessen, aber manchmal kommt es alles wieder hoch !
Danke für Deine lieben Worte !!!
LG
H. Rehmann
physische und psychische Misshandlungen kann man nie ganz wegstecken. Es ist nicht so leicht, loszulassen, denn die Gespenster erscheinen immer wieder einmal. Aber es gibt so viele schöne Ereignisse, die das Leben lebenswert machen. Und die sollten uns immer wieder aufrichten. Meine Meinung.
Das schaffst Du ja auch gut mit Deinen lustigen Gedichten. LG Ingrid
Ein trauriges Gedicht.
LG Ingrid