4. Oktober 2009

Weinende Seele

Es ist still, ich hör nur den Wind,
seh am Himmel ein Wolkenmeer,
und am Weg ein weinendes Kind,
das rennt einem Ball hinterher.

Erinnerung stürzt auf mich ein,
und erweckt die Vergangenheit,
in der ich so hilflos allein,
erlebte viel Kummer und Leid.

Was geschah ist lange schon her,
hat meinen Kindheitstraum zerstört,
doch das Geschehende wiegt schwer,
weil mein Flehen niemand gehört.

Nichts von dem hab ich je erzählt,
es blutet noch heute mein Herz,
weil diese Erinnerung quält,
und mir Tränen rinnen vor Schmerz.

Mein Leben, nach außen ein Traum,
das jeder so sieht wie er will,
doch in mir, im innersten Raum,
da weint meine Seele - ganz still.

(c) Horst Rehmann

„Weinende Seele" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Gast, veröffentlicht am 4. Oktober 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 69 Aufrufe
Gast Erinnerungen & Nostalgie 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Auch wenn man`s gerne hätte,nicht jeder Tag ist gleich,da geh ich ein so manche Wette,werd` dabei nicht mal reich. Vom K…

Gedicht lesen
Aktiv in · Erinnerungen & Nostalgie