Ich spreche nicht von dem, was war,
die Vergangenheit wiegt viel zu schwer.
Was uns verband, ist nicht mehr klar,
Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr.
Wir gaben alles, Stück für Stück,
bis selbst das Hoffen leise ging.
Was blieb, war nur ein Blick zurück
auf das, woran mein Herz[...]
Lautlos sinken weiße Flocken,
ein Zauber liegt nun über`m Land,
die Welt scheint still und friedlich,
wie man sie vorher nie gekannt.
Unendlich dehnt sich weite Fläche,
selbst Bäche ruhen still und starr,
und im hellen Mondenschein,
glänzt Eiskristall[...]
Schläft...
Trinkt verzweifelt ohne Sinn.
Schlucke laufen übers Kinn.
Gefesselt wirkt sie in der Pein.
Keine Kraft mehr für ein Nein.
Weggetrunken das Gewissen.
Ihre Haltung wirkt verschlissen.
Die klaren Pausen werden rar.
Ihre Sucht nimmt sie nicht wahr.
Schläft sich aus dem Lebensboot.
Am Fenster weint das Morgenrot.
Bernd Tunn Tetje
[...]Nasskalt ist heut der Regen,
dazu weht frischer Wind;
das sind so Wintertage,
die wirklich schrecklich sind.
Sie Sonne spielt verstecken-
man sieht nicht einen Strahl,
jetzt einen Grog genießen,
ist wirklich ideal.
Die Feiertage sind vorüber,
die Flaschen Wein sind ausgeleert,
über zufiel Pfunde habe
Ich mich bei mir selbst beschwert.
Schuld daran ist unterdessen
mit Bestimmtheit nicht der Wind,
sondern nur das gute Essen
und Wein der durch die Kehle rinnt.
Mehr bewegen, wenig essen
heißt jetzt meine Strategie,
das erfordert Willensstärke,
doch[...]
Sein neues Jahr!
Der Wein ist gut.
Genießt ihn sehr.
Ihm ist das Alleinsein schwer.
Hört es knallen.
Stört etwas.
Er lebt mehr im Unterlass.
Klingel geht.
Nicht nur bisschen.
Neues Jahr beginnt mit Küsschen.
Bernd Tunn Tetje
Ich möcht so gern ein Schimpfwort sein.
Wär dann in aller Munde fein.
Schreit mich heraus,ist doch nicht schwer.
Danke,jetzt bin ich populär.
Ich bin nicht der Stolz des Ostens,
nicht der Stern des Südens Glanz,
steh nicht tief im Westen wurzelnd,
bin nicht Nordens Perlenkranz.
Ich zog hinaus in alle Richtungen,
sah Hoffen, Fallen, Neubeginn,
doch wo der Kreis sich auch vollendet –
mein Weg führt stets nach Franken hin.
Login
Meist Gelesen (in 2 Monaten)
- Gedichte Monat
- Gedichte Jahr
Neusten Kommentare
Herzlich Willkommen!
Zufallsgedichte