Weihnachtsgedichte



Die Adventszeit



Durch die menschenleeren Straßen
schreite ich in klarer Nacht,
in den Fenstern haben Menschen
Lichterbögen angebracht.

Hoch vom Himmel funkeln Sterne
auf das schneebedeckte Land,
in den Schaufenstern der Städte
ist ein Lichtermeer entflammt.

Die Adventszeit ist gekommen-
Heiligabend ist jetzt nah
und man feiert bald das Wunder,
das vor langer Zeit geschah.

Stille Tage werden kommen
voll Tannengrün und Kerzenlicht,
ein paar Stunden der Besinnung
bis das neue Jahr anbricht.

 

 

Gelesen: 118   
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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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8 KOMMENTARE



27. November 2025 @ 21:57

Eichendorff lässt grüßen, lieber Ewald, aber Deine Fassung ist gut gelungen. LG in Deinen Abend, Helga


27. November 2025 @ 08:56

Gudrun, mach das. Ein Exemplar davon hätte ich auch gerne.
LG
Ewald


26. November 2025 @ 13:54

Gudrun, Ingrid
So gut finde ich es persönlich nicht.
Schön wenn es euch gefällt.
LG
Ewald


27. November 2025 @ 08:52

Ewald, ich finde bei diesem Gedicht passt alles. Es ist stimmungsvoll, und liest sich harmonisch. Kein Wort zu viel und kein Wort zu wenig. Würde ich es in enem Buch veröffentlichen, würde ich nur noch ein paar Kommata einfügen, ansonsten perfekt. LG Gudrun


26. November 2025 @ 13:45

Lieber Ewald, ich kenne ja nicht alle deine Gedichte, aber dieses hier ist das Schönste, was ich von dir gelesen habe. Es vermittelt eine Stille, wunderschöne Stimmung.
LG Ingrid


26. November 2025 @ 13:38

Lieber Ewald, auf dieses schöne, stimmungsvolle Gedicht bin ich ganz neidisch. Würde ich noch Weihnachtsbücher schreiben, hätte ich dich um Erlaubnis gefragt, es darin aufzunehmen. LG Gudrun


26. November 2025 @ 11:17

Liebe Grete, ich werde rot, bei solchem Kompliment.
LG
Ewald


26. November 2025 @ 11:14

... stimmungsvoll !!!! Sogar Eichendorf würde es schön finden. Hoffentlich geht diese Art von Lyrik nicht verloren.
G.



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