Abschied



Letzte Zeilen

 

Mit Müh` und Not dem Bett entstiegen,
um von dem Heiltrank kurz zu nippen,
will schreiben an mein Herzenskind,
haucht sie mit schweren blassen Lippen.

Obwohl das Herz pocht schnell und heftig,
Mutterliebe, sie wird siegen,
hab` mich gestärkt und bin jetzt kräftig,
werd` schreiben und nicht liegen.

Am nächsten Morgen man sie fand,
gebeugt über den letzten Zeilen,
den Stift hielt sie noch in der Hand,
als wollt` kurz sie verweilen.

Nun schlafe still, du treues Herz,
die Engel sanft dich wiegen,
bist befreit von allem Schmerz,
sie hab`n den Brief zu End` geschrieben.

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AUTOR:

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehen sehe ich gern Krimis. Ansonsten koche ich gern, besonders mediterran und orientalisch. Auch Gartenarbeit ist ein Hobby von mir. Tiere mag ich auch, besonders Hunde. Ehrenamtlich habe ich mal eine Kindergruppe geleitet. Gedichte und Literatur interessieren mich sehr.


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1 KOMMENTAR



13. November 2024 @ 13:11

Sehr bewegende Zeilen, Helga. Gruß, Gudrun



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