Oh, das glaubt ihr sicher nicht.
Dies ist mein tausendstes Gedicht.
Wo ist die Zeit denn nur geblieben?
Worüber habe ich geschrieben?
Über Sommer-Urlaube an der See,
über den Winter und den Schnee,
oft war ich mitten in der Natur,
verfolgte so manch heiße Spur.
Ich schrieb über hübsche Schuhe,
Gänse in der Tiefkühltruhe,
der Männer ganz spezielle Macken,
versuchte ich lustig zu verpacken.
Vieles war mitten aus dem Leben,
einiges total daneben,
waren es ganz verrückte Sachen,
musste ich oft selber lachen.
Die Geschichten waren selten wahr,
das stelle ich jetzt auch mal klar,
es zählt der Unterhaltungswert,
das finde ich nicht so verkehrt.
"1000 Gedichte?", staunt mein Mann,
"melde dich bei Kaum zu glauben an."
Jetzt muss ich doch die Stirne runzeln
und unterdrücke rasch ein Schmunzeln.
Bild:GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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10 Kommentare
LG
Gruß, Gudrun Nagel-Wiemer
Schreiben befreit und hält fit, denke ich.
Bei mir ist da vielleicht noch Luft nach oben; denn ich weiß gar nicht, wie viele ich schon geschrieben habe ( auch im Team) und was davon in den Papierkorb geflogen ist.
Diesbezügl.müsste ich mal Ordnung in mein Archiv bringen.
Auf dein Wohl werde ich heute Abend ein Gläschen trinken.
Liebe Grüße
Ingrid
Laudationes zu besonderen Anlässen. Heute nicht mehr so gewünscht, aber früher war es üblich, dass man irgendetwas zum Besten gab. Natürlich ist bei mir auch viel im Papierkorb gelandet. Danke für deinen Kommentar, ich mache jetzt erst einmal Schreibpause, schaue aber ab und zu aus der Ferne einmal rein. LG Gudrun
Das Leben schreibt Geschichten, schreib doch einfach ab, sagt mein Mann.
Für mehr Kommentar reicht‘s nicht ?♀️?? Heinz ist gut angekommen und hat bombastisches Wetter. LG Gabi
Ich habe die tausend auch vor langer Zeit vollgemacht.
Jetzt sind es über 1400 geworden.
Dabei war nicht alles Gold und sondern Messing dabei.
LG
Ewald
G.