*Dialekt-Grenze*
(Dialekt I)
I woit amoi, wia sull is sogen,
mi net mit deitsch do ummiplogen
und dichtn, sovül is gwiss,
wie mia der Schnobl gwochsen is.
Im Dialekt a Gstanzl schreibm
und meina Hoamat treu moi bleibm
wal i des eben heit so wüh
und mi danoch holt bessa füh.
Najo, wos schreib i, is net afoch.
I wü jo, dass i eich a Freid moch
mit meim Gsatzel, is jo klor
und do drin liegt a die Gefohr.
Wal, wonns eich net gfollt
schau i scheen olt.
Und des kaun holt nix,
sovül waß i fix!
Donn pflanztst mi gach,
des wär a schene Schmach
und des wüll i net,
wal des holt net geht!
Oisa loß is liaba
und vadruck mi wieda
in mei Kammerl rein,
loß die Mundort sein...
(DerPoet 10/19)
Bild: pixabay
„DIALEKTGRENZE" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Chris Peter, veröffentlicht am 12. August 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Chris Peter
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
2 Kommentare
i hoff, dass du dabei ah bleibst.
In Mundoart schreim, des is nit leicht,
des hot no kuana schnöll dareicht.
Drum gfrei ih mi, das du des mochst
und vielleicht iwa mein gedicht ah lochst.
Liebe Grüsse aus dem schönen Pannonien :-)