13. August 2014

Vier Frauen

Im Hausflur sagte eine Frau, sie isst tagtäglich Kabeljau, die neben ihr, die meinte schlau, sie mag nur Fleisch von Rind und Sau, und eine Dritte piepste keck, sie stehe voll auf fetten Speck, die Vierte schrie: „Ihr seid doch jäck, pfui, Fisch und Fleisch sind reinster Dreck !“ Sie schien was “Besseres“ zu sein, hielt in der Hand ´nen edlen Wein, sprach weiter, vornehm und sehr fein: „Kein Fisch, kein Fleisch, oh nein, oh nein, das alles ist doch nicht mehr rein, drum schwöre ich hier Stein und Bein, ich kauf – in Fastfood-Läden ein !“ © Horst Rehmann

„Vier Frauen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 13. August 2014 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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