Ich liebe mein Häuschen am Waldesrand,
und all die Menschen, die es begehen,
hab es gestaltet mit fleißiger Hand,
sinnvoll mit kleinen Extras versehen.
Beim Frühstück kann ich der Sonne winken,
höre vom Garten her Vogelgesang,
kann meinen Kaffee genüsslich trinken,
Mozart lauschen, bei jedem Arbeitsgang.
Dann muss ich hinaus, in Gottes Natur,
frische Luft stärkt das Herz und die Seele,
gemütlich durchstreife ich Wald und Flur,
singe ein Lied, laut, aus voller Kehle.
Am Mittag bin ich dann wieder daheim,
sitze allein auf meiner Terrasse,
lese ein Buch, oder schreib einen Reim,
fühle mich wohl, so abseits der Masse.
Erst spät, wenn der Tag dem Ende sich neigt,
nichts mehr im Glas ist vom köstlichen Wein,
und wenn die Uhr dann auf Mitternacht zeigt,
lockt mich mein Bett - in meinem trauten Heim.
© Horst Rehmann
© Rehmann
Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
6 Kommentare
LG
H. Rehmann
Dein Gedicht gefällt mir. Beim Lesen hab ich richtig Lust gekriegt, in Dein Häuschen einzuziehen und dort die Ruhe zu genießen.
Dir einen schönen Wochenanfang und liebe Grüße Hanni
LG
H. Rehmann
Schönen Sonntag