19. August 2017

Studenten-Alltag

Studenten-Alltag

Mein neues Zuhause, welch ein Jammer,
ist eine klitzekleine Kammer,
ganz oben, unterm Dach, juchhe,
von der ich Mond und Sterne seh´.

Hier sitze ich und sollte lernen,
doch schau´ ich lieber zu den Sternen.
Gedanken gehen auf weite Reise,
und drehn sich immer fort im Kreise.

In den Straßen Lichterglanz,
aus den Diskos dröhnt Musik zum Tanz,
kühle Luft dringt in mein Zimmer,
zum Lernen komm´ ich heute nimmer.

Ich denke an die Fakultät.
Zum Essen ist es jetzt zu spät.
Die Bücher werden zugeschlagen,
ich gehe ins Bett, mit leerem Magen.

Einsam, in einer fremden Stadt,
nicht viel Geld und oft nicht satt,
stets müde, doch immer wissbegierig,
das macht den Alltag oftmals schwierig.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 1400 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, üb…

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1 Kommentar

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