Zwischen Licht und Dunkel

24. Januar 2020

Nirgendwo

Irgendwer ruft meinen Namen,
weiß nicht wer, weiß nicht von wo,
durch den Nebel der Gedanken,
suche ich nach der Person.

So vertraut die Stimme klingt,
bleibt sie mir doch ungewiss,
streife durch das ganze Leben,
such zur Stimme ein Gesicht.

Doch die Stimme die mich ruft,
schemenhaft, verborgen bleibt,
kann ich mich nicht mehr erinnern,
wo und wann war ihre Zeit.

Voller Sehnsucht diese Stimme,
die beeinflusst meine Sinne.
zieht mich fest in ihren Bann,
dem ich nicht entrinnen kann.

Irgendwer ruft meinen Namen,
weiß nicht wer, weiß nicht von wo,
doch der Ruf der fernen Stimme,
nimmt mich mit ins Nirgendwo.


tocoho
Berlin 2020

„Nirgendwo" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von tocoho, veröffentlicht am 24. Januar 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© tocoho

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2 Kommentare

tocoho
tocoho Autor Barde
28.01.2020
dir auch hanni und vielen dank für deine zeilen.lg:)
Hanni
Hanni Poet Laureat
25.01.2020
Liebe lljana,
ein sehr schönes Gedicht, etwas mysteriös. Ich versuche auch manchmal, mich an eine Stimme oder ein Gesicht zu erinnern, aber es gelingt mir nicht.
Dir ein erholsames Wochenende. Liebe Grüße Hanni

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