Sonstige Gedichte



Ein Blick in die Vergangenheit



Ich sehe das hübsche Haus am See,
durch die kahlen Bäume schimmern.
In den Kristallen, auf dem verharschtem Schnee,
bricht sich das Licht, aus einigen Zimmern.

Ach, wie gern würde ich es kaufen,
unser Haus, - aus der Vergangenheit.
Bin oft im Garten herumgelaufen,
für mich war es die schönste Zeit.

Kindheitsträume werden wach.
Hier hab´ ich geträumt, geweint, gelacht.
In meiner Kammer unter dem Dach,
habe ich so gern Zeit verbracht.

In der gemütlichen, warmen Küche
haben wir oft zusammen gesessen.
All´ die herrlichen Gerüche,
kann ich bis heute nicht vergessen.

Ich erinnere mich an Mutters Heringstopf,
den habe ich vorher so gern probiert.
An den leckeren, warmen Hefezopf,
den sie zum Frühstück uns serviert.

Wer mag wohl heute darin wohnen?
Ich schaue auf das Klingelschild.
Ein Blick ins Innere würde sich zu lohnen.
Mein kleines Herz klopft gerad´ wie wild.

Hinter der Haustür gedämpfte Stimmen.
Durchs Fenster schaut ein Kinderkopf.
Ich lass mich nicht von Angst bestimmen
und drücke auf den Klingelknopf.

Der Familienvater gewährt mir Einlass.
Ich schaue mich um, nach langer Zeit.
Du meine Güte, das ist ja krass!
Ich erhalte Einblick in die Vergangenheit.

Gelesen: 47   
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AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 300 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen aufrütteln zu können. Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.



Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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5 KOMMENTARE



05. Januar 2020 @ 19:17

Vielen Dank, Daniela, du hat mich wieder mit zwei Herzchen verwöhnt. Schön, dass du mal reinschaust und liest.
LG und einen schönes Restsonntag.


05. Januar 2020 @ 20:14

Bitte, Gudrun.
Ich lese Deine Gedichte halt sehr gern.
Liebe Grüße von Daniela


03. Januar 2020 @ 19:44

Christian und Pally, danke für die aufmunternden Kommentare und das Herz.


03. Januar 2020 @ 19:25

Hallo Gudrun, einfach an der Tür des Hauses zu klingeln, in dem ich einmal gewohnt habe, hab ich mich noch nicht getraut. Vorbeigefahren schon viele Male, auch der Erinnerung freien Lauf gelassen, aber nicht mehr. Vielleicht wollte ich die Kindheitsträume nicht zerstören.......Obwohl man es jetzt etwas komfortabler hat, sind die Jugenderinnerungen manchmal ganz schön beklemmend. Aber das geht bestimmt jedem so. Schönen Abend , pally


03. Januar 2020 @ 16:32

Ein vorzügliches Gedicht,Frau Nagel Wiemer.
Christian



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