Neujahrsgedichte



Silvester Feuerwerk

 

Das scheue Reh im dunklen Wald ,
wird aufgeschreckt durch lauten Knall.
Es horcht ins Dunkel, ängstigt sich,
dass ist der Jäger sicherlich.
Springt auf, rennt los, es muss sich retten,
soll es die Kugel heut nicht treffen.

Der erste Knall ist kaum verhallt,
der ganze Wald von Schüssen halt.
Im Tierreich bricht die Hölle aus,
wer stirbt heut Nacht und wer kommt raus ?
und auch die Vögel flattern, schrein,
den Himmel hüllen Schwaden ein.

Es blitzt, es knallt von überall,
die Tiere hetzen durch den Wald,
wild durcheinander, hin zum See.
das Schwein, der Hase, Maus und Reh,
Sie sind verängstigt und benommen.
sie wollen alle nur entkommen,

Ganz plötzlich dann, setzt Stille ein,
im Wald kehrt langsam Ruhe ein,
Das scheue Reh entkräftet lauscht,
hat sich verletzt an einem Strauch.
Es legt sich nieder, atmet schwer,
sinkt auf den Boden, kann nicht mehr.

Und als es einschlief irgendwann,
ein neues Jahr, erneut begann.


tocoho
Berlin 2019-2020

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6 KOMMENTARE



02. Januar 2020 @ 19:16

Hallo, ich finde es gut, dass auch mal jemand an die Lebewesen denkt, die sich nicht wie wir äußern können und jedem Handeln des Menschen ausgesetzt sind. LG pally


02. Januar 2020 @ 22:28

Denkt mal lieber an die wirklich armen Rentner,die lange geknechtet haben und mit 75 noch putzen gehen für Juppies.
Doch dafür braucht man Menschliches Mitgefühl .ach ja,jeder ist seines Glückes Schmied
Scheiß auf die ollen Kamellen
Prost Neujahr


01. Januar 2020 @ 15:22

Liebe lljana,
mir tun jedes Jahr an Sylvester die armen Tiere leid, die der Knallerei hilflos ausgeliefert sind. Die Vögel fliegen aufgeschreckt im Garten rum. Unsere Hündin hatte immer schreckliche Angst, sie hat gezittert und fast einen Kollaps gekriegt. Und dazu auch noch der Feinstaub von den unzähligen Raketen, den wir alle einatmen müssen. Jeder weiß es, aber die Menschheit wird nicht klüger.
Dir ein gutes Neues Jahr. Liebe Grüße Hanni


01. Januar 2020 @ 15:42

Ein absolutes Meisterwerk der Empathie für Tiere.


01. Januar 2020 @ 02:38

Ein Gedicht, das uns alle zum Nachdenken bringen sollte. Ich möchte nicht in die Flüchtingsunterkünfte schauen.
Jeder Böller weckt böse Erinnerungen. Vielleicht kann man irgendwann mal darauf verzichten.


01. Januar 2020 @ 15:45

Der Vergleich hinkt,leider.



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