Zwischen Licht und Dunkel

14. August 2022

Stoßgebet

Hitzewelle, achtunddreißig Grad,
für uns Europäer furchtbar hart,
nur schwitzen, nicht nach draußen gehen,
lieber Gott, willst du es nicht sehen.

Große Dürre, knackende Äste,
harte Äcker, Erntereste,
kaum noch Ziergewächse im Freien,
verdorrte Blumen in zig Reihen.

Leere Flussbetten, Schiffe mit Leck,
und in Brunnen statt Wasser, nur Dreck,
Menschen tummeln sich in Freibäder,
oder fahr´n in den Wald, mit Räder.

Es helfen nur noch Regenschauer,
nicht kurz, sondern von langer Dauer,
sonst wird selbst das Gras auf Wiesen braun,
Landschaften wär´n nicht mehr anzuschau´n.

Es ist doch kaum noch auszuhalten,
Herr im Himmel, lass Güte walten,
schicke uns das lang ersehnte Nass,
dann macht unser Leben - wieder Spaß.

© Horst Rehmann

„Stoßgebet" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sommer von Rehmann, veröffentlicht am 14. August 2022 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 92 Aufrufe
Rehmann Sommer 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Dichter Nebel auf den Wiesen,auf den Flüssen, auf den Seen,anstatt Bäume kann man leidernur die dunklen Schatten seh´n.K…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sommer