Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Den Anblick habe ich stets genossen,
unseren Garten gepflegt, gegossen,
die Beeren mit der Hand gepflückt,
habe mich nach jedem Blatt gebückt.
All´ die verblühten Margeriten,
habe ich täglich abgeschnitten,
und ihre herrliche Blütenpracht,
durch Dünger wieder voll entfacht.
In den frühen Morgenstunden,
habe ich die Rosen hochgebunden,
Blumenkübel mit Teichwasser bedacht,
die Pflanzen standen in voller Pracht.
Was ich gepflegt, von langer Hand,
ist jetzt vertrocknet und verbrannt.
Selbst das robuste Schilf macht schlapp,
denn das Wasser wird schon knapp.
Vorn, oder auch hinter dem Haus,
sieht es jetzt recht traurig aus.
Für die Natur wäre es ein Segen,
gäbe es mal kräftig Regen.
Foto: Privat
„Hitzewelle" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sommer von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 26. Juli 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Hortensien leiden am meisten.
Wirklich brutal war die Hitze.
Immerhin gab es in den letzten 10 Tagen
In Oldenburg etwa 25 Ltr. Regen.
LG
Ewald