Natur



Stürmische See



Der Wind fegt über die alte Kate,
die See ist heute wild und rau.
Die Sonne durchbricht die Wolkendecke,
erleuchtet sanft das dunkle Grau.

Der Strand ist gerade menschenleer,
der starke Wind kommt von Nordosten.
Der Leuchtturmwärter sendet Lichtsignale,
steht aufmerksam auf seinem Posten.

Einige Boote sind noch draußen,
kämpfen gegen die Naturgewalten.
Erfahrene Seemänner haben ihre Not,
die Fischkutter auf Kurs zu halten.

„Sturmgebrus“, die Wellen tosen,
die Gischt schlägt gegen die Leuchtturmwand.
Gefährlich dunkel ist das Meer,
durch die Luft peitscht feuchter Sand.

Die Möwen rotten sich zusammen,
suchen kreischend Schutz an Land.
Der Küstenstreifen wird immer schmaler,
das Meer holt sich den breiten Strand.

Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer

Gelesen: 544   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 1200 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen wachrütteln zu können. Wer die Geschichte von Eduard verfolgen möchte, ist hier genau richtig. Inzwischen umfasst die Geschichte 50 Teile. Ein lustiger Roman in Gedichtform.
Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.
Meine Homepage:
http://gudruns-aquarell-galerie.beepworld.de


Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


ÄHNLICHE GEDICHTE





4 KOMMENTARE



21. Oktober 2022 @ 19:32

Bei diesen hohen Gischt-Wellen möchte ich lieber nicht auf See sein, liebe Gudrun. Aber aus der Ferne dem Schauspiel zusehen , schon! Herzliche Grüße in Deinen Abend, Helga


23. Oktober 2022 @ 09:31

Liebe Helga, da hast du recht, die hohen Wellen sind schon sehr Respekt einflößend. Danke, für deinen Kommentar.
LG Gudrun


21. Oktober 2022 @ 14:41

Liebe Grete, du bist ein wahrer Wortakrobat. Deine Kommentare sind herrlich, die Worte gut gewählt.
Lese sie immer sehr gern. LG Gudrun


21. Oktober 2022 @ 11:31

... diese Elementarkräfte in Wort und Bild , wunderbar !!!! (besonders die Farbe der Gischt, würde am liebsten mich reinstürzen um diese Kraft zu fühlen ) Wünsche dir einen inneren Leuchtturm .
Lb. Gr. Grete



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2927+
Das Versprechen

1699+
Frühling

1212+
Für eine schöne Frau

1023+
Grünkohl

891+
Nachbars Kirschen

673+
DER TRAUM

651+
FRAG MICH NICHT

650+
Wir Kinder vom Hof

609+
Winter

579+
Zwei glückliche Marienkä...


- Gedichte Monat

4+
Wenn es Tag wird

4+
Die Biene erzählt

3+
Nebelmorgen

3+
Vater Rhein

2+
Die Sonne spielt verstecke...

2+
Blaumeisen

2+
Der Schimmel

2+
Die Hoffnung auf den Lenz

2+
Der kleine Fink

2+
Still ist es...


- Gedichte Jahr

1+
Schön wäre der Klimawand...


Neusten Kommentare

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "SPIELEREI"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




aufräumen Aufregung ? Arbeitstag Achterbahn Amerika Abend allein Alphabet Amor Alkohol Abnehmen Ausflug Abenteuer Augenblick August Arzt Aphorismus Advent Amsel Appetit Alte Antwort Abendlied Armut Album Alltag Affe Angst Allerheiligen Atmosphäre Achtung Aufklärung Abschied Arbeit Alleinsein Alter Annie Arbeitslos Alm