Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Wir leben in verschiedenen Welten,
du studierst gerade in Amerika.
Ich sehe dich zurzeit nur selten,
du bist so fern und doch so nah.
Ich gieße täglich deine Pflanze,
die in meinem Zimmer steht.
Wir führen eine Fernromanze,
weil es gerad´ nicht anders geht.
Elektronisch sind wir in Verbindung,
doch die Sehnsucht wiegt so schwer.
Es kostet mich viel Überwindung,
denn ich möchte so viel mehr.
Du schickst mir täglich liebe Zeilen,
ich schwanke zwischen Glück und Leid.
Es trennen uns viele hundert Meilen,
auf eine ungewisse Zeit.
Ich möchte mich gern an dich lehnen,
träume fast jede Nacht von dir.
Vermisse dich, vergieße Tränen,
und wünschte, du wärst jetzt bei mir.
Foto: Privat
„Zwischen Glück und Leid" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sehnsucht von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 9. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
dein Gedicht ähnelt vom Inhalt dem meinen, das zwar nicht aus der Studentenzeit erzählt, aber vom Sehnen in einer Fernliebe. Ich glaube, da gibt es keine Altersgrenzen.
LG Ingrid