Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

9. November 2025

Zwischen Glück und Leid

Zwischen Glück und Leid

Wir leben in verschiedenen Welten,
du studierst gerade in Amerika.
Ich sehe dich zurzeit nur selten,
du bist so fern und doch so nah.

Ich gieße täglich deine Pflanze,
die in meinem Zimmer steht.
Wir führen eine Fernromanze,
weil es gerad´ nicht anders geht.

Elektronisch sind wir in Verbindung,
doch die Sehnsucht wiegt so schwer.
Es kostet mich viel Überwindung,
denn ich möchte so viel mehr.

Du schickst mir täglich liebe Zeilen,
ich schwanke zwischen Glück und Leid.
Es trennen uns viele hundert Meilen,
auf eine ungewisse Zeit.

Ich möchte mich gern an dich lehnen,
träume fast jede Nacht von dir.
Vermisse dich, vergieße Tränen,
und wünschte, du wärst jetzt bei mir.

Foto: Privat

„Zwischen Glück und Leid" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sehnsucht von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 9. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer

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3 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Autor Dichterlegende
09.11.2025
Ewald, vielen Dank für das ❤️. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Gruß Gudrun
Gast
09.11.2025
Guten Morgen Gudrun,
dein Gedicht ähnelt vom Inhalt dem meinen, das zwar nicht aus der Studentenzeit erzählt, aber vom Sehnen in einer Fernliebe. Ich glaube, da gibt es keine Altersgrenzen.
LG Ingrid
Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an Gast
09.11.2025
Ja, ich habe beim Schreiben an meine Enkelin gedacht, die ein Jahr in Amerika war. Danke für das Herzchen, Ingrid. LG Gudrun

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