22. Januar 2020

Frühlingstau

Kalt und Nass

Das Gras von Tau bedeckt

Der Nebel liegt über dem Land  doch zieht langsam auf

Die Sonne  sie kämpft, durch die Wolken, durch den Nebel

Meine Schuhe halten die Nässe des Grases schon lange nicht mehr auf und meine Socken sind durchtränkt

Stille

Kein Tier wagt es, zu sprechen

Ich der einzige Mensch, weit und breit

Keine Stadt, keine Straßen

Nur die Wiese  die Bäume, die Sträucher

Und die Stille

Alles schweigt, als hätte der Nebel die Welt verstummen lassen

Dann, ein Hauch

So zart, fast nicht da

Eine Stimme, sie singt

Es ist  als wäre es die Sonne, die durch den Gesang den Nebel jagt

Plötzlich

Der Zauber ist durchbrochen

Jetzt singen sie, die Vögel

Ein neuer Tag

Und ich mittendrin, so unscheinbar

Ein Geschenk, ein Segen

Und der Frühling beginnt

© Lynnox

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Lynnox Natur und Jahreszeiten 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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1 Kommentar

Christian
Christian Meisterdichter
22.01.2020
Gut erzählt und Hallo.
Christian

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