Auf der kleinen Bank, im Schatten,
genieße ich meine Ruh´.
Der Himmel wird ganz dunkel,
der Wind legt langsam zu.
Ich lege mein Buch zur Seite,
der Vogelchor verstummt.
Um mich herum herrscht Stille,
- nicht eine Biene summt.
Es raschelt in den Bäumen,
die ersten Tropfen fallen.
Aus der Ferne höre ich,
schon leises Donnerhallen.
Der Himmel sieht bedrohlich aus,
der Regen prasselt nieder.
Hastig fliegt ein Schmetterling,
aus unserem Sommerflieder.
Ich schaue durch das Fenster,
hinaus, in unseren Garten.
Jetzt sind doch alle glücklich,
die auf den Regen warten.
Der Bauer, auf dem Erdbeerfeld,
klagte über Trockenheit und Hitze.
Schuberts, von der Obstplantage,
finden das Wetter sicher Spitze.
Mir kommt der Regen auch recht,
ich muss heute nicht gießen...
Wenn das Gewitter vorbei ist,
werden die Blumen sprießen.
Foto:Privat
© Gudrun Nagel-Wiemer
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7 Kommentare
welch schöne Eindrücke die dein Text vermittelt, wer würde sich nicht ein zwei Tage einen sanften Regen wünschen, hier bekommt der Boden schon Risse, so derartig trocken ist es und dazu auch noch der Wind.
Das Bild ist allerliebst, so ähnliche Steinfiguren stehen auch bei mir im Garten, da sind es Engel mit Instrumenten die mich schon viele Jahre begleiten.
Liebe Grüße, Uschi
da ist man beim Lesen mitten im Geschehen.
Gefällt mir sehr gut.
LG Ingrid
mein Gedicht handelt vom Regenwetter.
Auch heute prasselt es an den Schreiben,
viel Zeit, um ein Gedicht zu schreiben.
Danke fürs Herzchen, Gudrun
Sei lieb gegrüßt
G.
Danke für deinen ausführlichen Kommentar, liebe Grete.