22. März 2023

Abend am Meer

Wellen in der Abendstille,
sanftes Rauschen am Meeresstrand,
leichter Wind streift die Idylle,
der aus weiter Ferne gesandt.

Zig Meeresschnecken betupfen,
überall den nassweichen Sand,
gespült von Ebben und Fluten,
aus düsteren Tiefen an Land.

Die Sonne verkürzt die Strahlen
und rüstet den Himmel zur Nacht,
hüllt ihn in herrliche Farben,
in ein prachtvolles Schlafgewand.

Ein Tuch von gelb-rosa Seide,
verschwimmend zu Burgunderrot,
bis hin zum purpurnen Kleide,
dann sinkt die Sonne wie ein Boot.

Langsam verfärbt sich das Wasser,
von tiefdunklem Grün in Schwarzblau,
gekrönt mit perlenden Blasen,
tanzt der weiß aufspritzende Schaum.

Dieses Farbenspiel erfahren,
entlockt Ehrfurcht und Dankbarkeit,
kein Künstler kann es so malen,
wie´s die Natur - uns täglich zeigt.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Natur und Jahreszeiten 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
23.03.2023
Ganz, ganz lieben Dank Helga !!!
LG
H. Rehmann
pally66
pally66 Poet Laureat
23.03.2023
Dein Gedicht löst schon ein wenig Urlaubsgefühle aus, lieber Horst. Ja, die Natur ist schon eine Künstlerin der besonderen Art. So wie sie kann niemand die Farben mischen! LG in Deinen Abend, Helga

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