Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Die Tage sind noch feucht und kühl,
es fehlt das Sommer- Hochgefühl,
der Juni beginnt mit Sturm und Regen,
etwas mehr Sonne, wär´ ein Segen.
Auf dem Erdbeerfeld faulen die Beeren,
man kann sich nicht dagegen wehren,
sie könnten in den nächsten Tagen,
etwas Sonnenschein vertragen.
Die Rosen verlieren bei dem Wetter,
ihre zarten Blütenblätter,
ein Vogel schüttelt sein Gefieder,
und sucht Schutz, im Sommerflieder.
Kein Zwitschern und kein Tirilieren,
vom Sommer ist noch nichts zu spüren.
Nur eine einsame Libelle,
ist auf dem Weg, zur Wasserquelle.
Bild:GNW
„Wo bleibt der Sommer?" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 11. Juni 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
5 Kommentare
LG Ingrid
LG
Ewald