Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Es bläst der Wind von Norden,
erbarmungslos und kalt-
streut erste Hagelschauer
brutal auf Feld und Wald.
Es dominiert das Graue-
es wird heut´ gar nicht hell,
da kriegt man Depressionen,
das geht bei mir ganz schnell.
Man hört nicht einen Vogel-
sieht keine Blume blüh´n,
nur dunkelgraue Wolken,
rasant vorüberzieh´n.
Es liegen braune Blätter
und Eicheln jetzt im Gras.
Nein wirklich der November,
der macht mir keinen Spaß.
Es bleibt mir nur zu träumen,
von Frühling und von Licht,
denn diese trüben Tage,
die lieb´ ich wirklich nicht.
„Es bläst der Wind von Norden" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Ewald Patz, veröffentlicht am 19. November 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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1 Kommentar
ein sehr stimmungsvolles Herbstgedicht! Der November ist bald vorüber, dann kann man die Depressionen wieder abbauen. Der nächste Frühling kommt bestimmt!
Liebe Grüße Hanni