Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Ich sitze draußen,
beobachte die Wolken,
wie sie sich am blauen Firmament
zusammenraufen,
aneinanderheften, wie Kletten,
um dann gemeinsam,
mit dem Wind fortgetrieben zu werden.
Ich sehe die Baumwipfel,
wie sie sich wiegen im Sommerwind,
höre das gleichmäßig sachte Rauschen der Blätter,
die Luft ist erfüllt vom süßen Blütenduft,
Duftschwaden erreichen meinen Platz,
leicht wie ein Schmetterling.
Ich schließe die Augen,
für einen kurzen Augenblick
hab ich das Gefühl,
in eine andere Welt versetzt zu sein,
in eine Welt,
so unbeschwert und glücklich,
mit spielen, toben, Sonnenschein,
in Großmutters Garten war es doch am Schönsten.
Der honigsüße Duft der Blüten
berauscht die Sinne,
Erinnerungen aus der Kinderzeit
ziehen an meinem inneren Auge vorbei.
Seltsam,
was ein Lufthauch auslöst.
Doch es ist nur ein Hauch,
der so schnell verfliegt
wie er gekommen ist.
Trotzdem ist es
der Duft der frühen Jahre.
„Der Duft der frühen Jahre" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von pally66, veröffentlicht am 24. September 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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1 Kommentar
ein sehr schönes poetisches Gedicht. Ich habs gerne gelesen.
Liebe Grüße Hanni