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Wo Verse und Tore fallen

USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026

28. September 2020

Wie ein Kieselstein...

Ich bin wie ein Kieselstein
am Strand des Ozeans:

für eine Weile
umringt von den Wellen
des Lebens,
werde von allen Seiten geschliffen,
gleiche allen anderen,
trotzdem bin ich
unverwechselbar und fremd,

auf einem Teil des Weges
lasse ich mich treiben,
von den Wellen
in stiller Gleichmäßigkeit,
überrolle
und werde überrollt,
stoße an andere,
ohne Absicht,

trenne mich
und finde wieder zueinander,
im Getose der Fluten,

irgendwann
zieht mich das Meer
in die Dunkelheit der Tiefe,
wo ich vom Gezeitenstrom
zum Sand des Vergessens werde.

© pally66

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pally66 Erinnerungen & Nostalgie 2 Kommentare
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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2 Kommentare

Hanni
Hanni Poet Laureat
30.09.2020
Hallo Helga,
ein zutreffender Vergleich. Wir werden alle vom Leben glattgeschliffen, stoßen und reiben uns an unseren Mitmenschen und gehen irgendwann ein in die Unendlichkeit.
Dir einen schönen Feierabend! Liebe Grüße Hanni
Christian1
Christian1 Meisterdichter
28.09.2020
Sehr sehr gefühlvoll und anders als das,was man so liest.
Hat mir Spaß gemacht.
Klasse.
Christian

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