Ich die am Rande der Klippe des vergessen laufe.
Sehe ihn,
Ich sehe den Baum,
Von dem ich dachte er würde jedes Leid beenden,
von dem ich dachte er würde voll Glück und Hoffnung strahlen,
von dem ich dachte dessen Bewohner sein bunte und farbenfrohe Lebewesen,
von dem ich dachte er wäre fröhlich...
Ich aber sehe den Baum so wie er ist,
der Baum mit pechschwarzen Wurzeln, die jeden indie Tiefe ziehen,
der Baum dessen Bewohner vor Schmerz weinen,
der Baum dessen Äste jeden Alptraum der Welt gefangen halten,
der Baum dessen Baumstamm zerbröckelt,
der Baum der öde ist.
Der Baum von dem ich dachte er würde die Fröhlichkeit verkörpern und mir Hoffnung spenden,
verkörpert eigentlich unerträglichen Schmerz und Leid...
„Der Schein des Vergessens " ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Chiara, veröffentlicht am 3. März 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Chiara
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