Sonstige Gedichte



Der Grübler

Tief in Trance sitzt er am Wasser,
und er grübelt vor sich hin:
Wie nahm alles seinen Anfang
und was ist des Lebens Sinn?

Gibt es dort im hohen Himmel
einen Schöpfer der uns liebt?
Doch dann bleibt die große Frage:
Warum es das Elend gibt?

Die Gerechten müssen leiden-
den Verbrechern geht es gut.
Kriege gibt`s an allen Enden,
da verliert man leicht den Mut.

Sinnend starrt er auf das Wasser-
schaut gebannt der Wellen Spiel,
doch ihn quält die off`ne Frage:
Was ist denn des Menschen Ziel?

Warum gab es Dinosaurier?
Und warum sind sie jetzt fort?
Gibt  es irgendwo im Weltall
wie die Erde einen Ort?

Wie entstand hier alles Leben?
Zufall oder Gottes Hand?
Eine  Antwort auf die Frage
ist bis heute unbekannt.

Selbst die größten Philosophen
grübelten sich Köpfe heiß-
formulierten die Erkenntnis:
dass man weiß, dass man nichts weiß.

Plötzlich schwimmt an ihm vorüber,
herrlich weiß, ein Schwanenpaar .
Und er kommt zu der Erleuchtung:
Alles ist doch wunderbar.
 
 

 

 

 

 

 
 

Gelesen: 138   
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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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7 KOMMENTARE



24. Februar 2020 @ 09:10

Gudrun danke , jedoch ein Wort mehr in der Zeile und der Rhythmus ist zerstört.
Ich habe die Zeile so verändert, dass der Rhythmus erhalten bleibt.
LG
Ewald


23. Februar 2020 @ 20:05

Danke Gudrun,
Habe immerhin ein fehlendes Wort entdeckt.
LG
Ewald


23. Februar 2020 @ 21:09

...grübelten sich die Köpfe heiß?


23. Februar 2020 @ 19:47

Ewald, das Gedicht ist prima, bitte noch einmal durchlesen, es fehlen zwei Worte in unterschiedlichen Versen. LG


23. Februar 2020 @ 17:32

Danke Christian,
Aber ich schreibe doch auch viel Humorvolles und Erotisches,
Oder nur Quatsch.
Schönen Abend bei dem Mistwetter
Ewald


23. Februar 2020 @ 17:40

Danke,dir auch.
Egal,was Du dichtest,ich erkenne deinen Stil,der ist sauber durchdacht.


23. Februar 2020 @ 17:16

Ein echter Patz.
Sehr gut Ewald.

Beste Grüsse
Christian



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