Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Von gelbgrünbraunem Schilf umschlossen,
so liegt der See am Waldesrand,
es scheint als sei hier Farb´ geflossen,
vom Maler, der als Herbst bekannt.
Spiegelblank erstrahlt das Wasser,
Entenpaare sitzen mittendrin,
beschützend, wie ein Aufpasser,
schwimmt ein Schwan zu ihnen hin.
Doch plötzlich lautes Hundebellen,
die Enten flattern hin zum Land,
der Schwan bleibt furchtlos in den Wellen,
reckt seinen Hals nur hoch galant.
Dann putzt er ruhig sein Gefieder,
in diesem herbstlichen Idyll,
denn die Gefahr, sie ist vorüber,
am See ist alles wieder still.
Die Enten kehr´n zurück im Nu,
das Wasser ist ihr Domizil,
lautlos schwimmen sie in aller Ruh,
zum Schwan, mit sicherem Gefühl.
© Horst Rehmann
„Herbst am See" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Rehmann, veröffentlicht am 25. September 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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