Zwischen Licht und Dunkel

2. November 2021

Herbstlicht

Herbstlicht, so milchig wie flüssiges Opal,
dass sich in Waldes dunklem Unterholz verirrt,
ein leiser Vogellaut, zu hören mit einem Mal,
Hoffnung, das sich noch was ändern wird.

Raureif, glitzernd kalt, wie zertretenes Glas,
schmiegt sich an von Zweig zu Zweig,
eine Amsel friert im weißen Gras,
eine Stimme sagt mir: Schweig!

Sie sitzt geduldig, nimmt es hin,
kann`s ändern nicht im Augenblick,
bald wird kommen ihre Zeit.

Ein Tier fragt nicht nach Lebens Sinn,
nur die Natur kennt sein Geschick,
nach Regeln bis in Ewigkeit.

„Herbstlicht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von pally66, veröffentlicht am 2. November 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

Sammlung 133 Aufrufe
pally66 Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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