Natur



Unser leuchtender Trabant



Wenn das Mondlicht weich auf den Hügeln liegt,
wird die Erde sanft in den Schlaf gewiegt.
Dann beflügelt der Mond unsere Phantasie,
er schenkt uns im Alltag stimmungsvolle Poesie.

Er verzaubert die Welt mit seinem Licht
und bringt in die dunkle Nacht klare Sicht.
Wenn er wie eine Scheibe am Himmel steht,
vielen Nachtschwärmern das Herz aufgeht.

Der Mond hoch oben gibt auf uns acht,
er leuchtet uns heim in finsterer Nacht.
Er nimmt der Nacht ihre schwarzen Schatten weg
und erhellt so manches dunkle, unheimliche Eck.

Zahllose Dichter haben Reime über ihn geschrieben,
es gibt auch viele Menschen, die ihn lieben.
Manche von ihnen sogar mondsüchtig sind,
bei Vollmond verlassen sie ihr Bett geschwind.

In klaren Nächten, bei einmalig guter Sicht,
zeigt uns der Mond sein zerfurchtes Angesicht.
Wir erkennen Mare, Täler und hohe Berge,
in diesem Moment sind wir nur kleine Zwerge.

Was wären wir also ohne unseren Mond,
der seit Urzeiten über uns  am Himmel thront
und uns mit seinem hellen Leuchten belohnt?!
Dafür müssen wir ihm richtig dankbar sein
und uns an seinem grandiosen Anblick erfreu’n.
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay

Gelesen: 202   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


ÄHNLICHE GEDICHTE





3 KOMMENTARE



25. August 2018 @ 15:44

Hallo Diana und Ingrid, herzlichen Dank für Eure Kommentare, ich freu mich, daß Euch mein Mondgedicht gefallen hat.
Liebe Diana, vielen Dank für Deine lobenden Worte. Ich schreibe sehr gern poetische Gedichte. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Hanni
Liebe Ingrid, danke für Deinen Buch-Tip, ich werds mir gelegentlich besorgen. Nein, mondsüchtig bin ich nicht, aber durch meinen Bruder ist mein Interesse am Mond geweckt worden. Er war ein fanatischer Mond- und Sternegucker und hatte schon mit 14 Jahren ein Fernrohr. Ich durfte als jüngere Schwester bei den Mondbeobachtungen dabei sein, das war richtig spannend. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Hanni


24. August 2018 @ 18:43

Liebe Hanni,
Du bist ja richtig mondsüchtig. Was Du alles aus ihm rausgeholt hast, ist enorm. Wäre mir nie eingefallen.

Mir fällt was anderes ein: Die schönsten Mondgedichte - illustriert von Reinhard Michl -Insel Verlag.
Ein schönes Büchlein - könnte Dir auch gefallen.
Liebe Grüße Ingrid


24. August 2018 @ 18:11

Liebe Hanni,

schön poetisch, passend zum nahenden Vollmond.

Liebe Grüße,
Diana



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

1517+
Schön, dass es dich gibt

1378+
Ein Engel

1056+
Zwei sind notwendig

830+
Deutsche Sprache

778+
Heute Nacht

775+
Das verflixte siebte Jahr

753+
Ein wahrer Freund

661+
Das Versprechen

596+
Der Fliegenpilz

548+
Für eine schöne Frau


- Gedichte Monat

5+
Am Meer

5+
Die Stechmücke

4+
Lass´ sie wachsen

3+
Die Letzten werden die Ers...

2+
Zauberhafter Goldlack

2+
Mein lieber Schwan

2+
Das Lied der Mönchsgrasm...

2+
Die Erhabenheit des Wasser...

2+
Infiziertes Naturell

1+
Der kleine Spatz


- Gedichte Jahr

5+
Stille ist es jetzt geword...

4+
Ostfriesland

4+
Nacht-Meer

3+
IGELEI

2+
Loreley und Bastei zwei Ed...

2+
Die Erhabenheit des Wasser...

2+
Infiziertes Naturell

1+
Meine Freundin

1+
Die Seifenblase

1+
Die Rückkehr der Wölfe


Neusten Kommentare

bei "Ein letztes Gedicht"

bei "Die Strategen"

bei "Ein letztes Gedicht"

bei "Gespräche mit November"

bei "Homeoffice"

bei "Forever Young"

bei "M Ü C K E N T A N Z"

bei "Homeoffice"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Puppe putzen Rücksicht Geister Gefühle Fußball Schafe Geburtstag Futter Frühstück Gedanke Gegenwehr Ratte Ruhe Rache Gott Regen Frost Gedichte Frühling Frosch Schicksal Schmetterlinge Geist Freundschaft Gedanken Garten Gedicht Schmerz Gebet Haar Gefühl Prinz Sage Schnee Loslassen Schlaf Schmetterling Frieden Rückblick