Kindergedichte



Der Apfelkern

 

Noch ist der letzte kalte Tag nicht fern
und auch die weiße Pracht nicht ganz vergessen.
Schon regt sich hier und da ein Kern,
sehr vorsichtig, den Wärmegrad zu messen.

Mit Mütze, Schal und viel Getöse, was knistert dort im alten Laub?
Herr Apfelkern gibt sich die Ehre.
Zum Sonnenstrahl der jüngste Spross,
ins Erdenreich tief Wurzelwerke bauend.

"Vergiss mich nicht, vergiss mich nicht,
du Wassertropf, du Tageslicht!
Will Apfel werden rund und reich,
an Saft und Farb der Frucht dem Nachbarbaume gleich."

"Nun gut, es sei dir das gewährt,
was deinem Nachbarn Wuchs beschert.
Ein Wolkenband für nasse Füße
und Sonnenstrahl für Farb und Süße".

Nimmst du dir jede Zeit mal eben,
mit viel Geduld zum Lichte strebend.
Kleine Dinge werden groß,
aus der Mutter Erde Schoß.

So lässt sich`s wachsen,
mit Genuss,
ein jeder ihn gleich
essen muss.

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AUTOR:

Ich schreibe seit meiner Schulzeit.
Unser Familienleitspruch: "Orbis non sufficit"
Von Potsdam in die Ferne!
Berufe mit Abschluss: Zimmermann, Koch
Studium: Gastronomiemeister-Küchenmeister
Ausbildereignung
BWL
Tätigkeiten: Chef de Cuisine, Audit Committee Chairman ,viele Jahre im gehobenen Management eines 5-Sterne
Relais & Châteaux Hotels, Bereichsleiter BV

Wichtig: Immanuel Kant
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt".


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1 KOMMENTAR



29. März 2024 @ 13:51

Interessant, mal den Kern in den Mittelpunkt zu stellen. Ich habe schon über alte Apfelsorten geschrieben, aber darauf wäre ich sicher nicht gekommen. Frohe Ostertage, Gudrun



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