19. Mai 2024

Fred

Fred

Von Übermut getrieben, der kleine Halm zum Licht.

Er ahnt nicht die Gefahren und sprießt mit Zuversicht.

„Hallo, ihr vielen Freunde. Da bin ich, Fred genannt.

Auch ich wuchs in der Erde, begrüne nun das Land.“

„Willkommen, Fred, im Kreise,

doch streck dich mit Bedacht!

Du musst dich biegen, winden und jeden Kampf bestehen.

Der Sturm will dich verbiegen, die Sonne dich verbrennen und Riesen auf dir gehen.“

Oh je, ein Lachen schallt von Ferne!

Es droht Gefahr sogleich.

Die Flucht ist Fred nicht möglich,

steckt fest im Erdenreich.

„Ach, hätt ich Arme, Beine,

ich wär unendlich reich

und könnte ich dann noch sprechen,

wird „Vorsicht!“ rufen gleich.“

Der Fred am Zittern, schweißbedeckt,

ringsum die Riesen toben.

Er sieht den Fuß schon über sich,

zum nächsten Schritt erhoben.

Doch hüpft ein Riese auch mal gern;

grad noch an Fred vorbei.

Den Nächsten trifft`s bedauerlich

und Fred bleibt diesmal heil.

© Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

115 Aufrufe
Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam Kindergedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

Ich schreibe seit meiner Schulzeit.
Unser Familienleitspruch: "Orbis non sufficit"
Von Potsdam in die Ferne!
Berufe mit Abschluss: Zimmermann, Koch
Studium: Gastronomiemeister-Küchenmeister
Ausbi…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Beliebt · Kindergedichte
Aktiv in · Kindergedichte
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Meine Wut verwandelt sich nun langsam in Schmerz, dieser Schmerz durchzieht nun langsam mein Herz. Unsere Liebe am Bod…

Gedicht lesen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte