Wo Verse und Tore fallen

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6. September 2015

In einem Traumgarten

Als er so durchs Grüne lief,
Sonnen trunken,
der Wind ein wenig schlief,
ist er in Schönheit versunken.

Alles schien sich zu verwandeln,
märchenhafte Farbenpracht,
säuseln, wie ein zartes Anbandeln,
nie gesehenes war erwacht.

Blühend-fliegende Geschöpfe,
mit schillernd-glitzernden Augen,
öffnende-pulsierende Kelchköpfe,
taten sich an ihn saugen.

Seidenweich vertraut,
schimmernd, von rötlich ins Braun,
ähnlich ihrer gefühlt schönen Haut,
alles versetzte ihn ins Staunen.

Ihm war nach ihrem Haar und fliegen,
hin zu seinen schönsten Zeiten,
wo er und sie, zu den Sternen aufstiegen,
zum atemlosem Liebes-gleiten.

Auf einmal ein Schwirren,
Kolibris in unglaublicher Farbenpracht,
ein um ihn drehend, glimmendes Flirren,
dann war er neben ihr aufgewacht.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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