Abschied



Es war einmal

Zwischen Hof und Gartenzaun

seh ich ihre Wäsche wehen.

Weißheit war Mutters ganzer Traum.

Der Duft wollte nicht vergehen.

 

Behutsam zieht ein leichter Wind,

streicht über Mauern und Wegen.

In diesem Ort war ich einst Kind,

besaß meiner Eltern Segen.

 

Mutter liegt still, spricht keinen Ton.

Die Schwester sie manchmal wendet.

Der Monitor piepst monoton,

ihr Leben bald friedlich endet.

 

(c) Olaf Lüken (18.01.2023)

Gelesen: 106   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2148+
Das Versprechen

1303+
DAS MEERSCHWEINCHEN

1058+
Nur eine Pusteblume

1057+
Ein bisschen Spaß muß se...

998+
Zwei glückliche Marienkä...

910+
Alles Spargel oder was ?

894+
Für eine schöne Frau

883+
Maiglöckchen

872+
Rentner haben keine Zeit (...

842+
Nachbars Kirschen


- Gedichte Monat

4+
Letzte Rose

1+
Zwei Küsse


- Gedichte Jahr

4+
Abschied ist ein leises Wo...


Neusten Kommentare

bei "Ein Tännlein"

bei "Ich gönne mir Gelassenhe"...

bei "Ruhe bitte!"

bei "Ruhe bitte!"

bei "Wenn sie vorbei geht ...."...

bei "Ruhe bitte!"

bei "Die Lebenszeit verrinnt i"...

bei "Wenn sie vorbei geht ...."...


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Atmosphäre Aufklärung ? Arbeit Abschied Alte Abend Album Alltag Alter Ahnen Abenteuer Augenblick Abendlied Aufregung Augen Ärger Annie Achtung Amerika Antwort Alm Angst Abenddämmerung Arbeitstag Affe Alleinsein Advent Amor allein Armut Achterbahn Arzt Abnehmen Aphorismus Alkohol Alphabet Amsel Appetit Allerheiligen