Sonstige Gedichte



Herzgewitter



Es gibt kein Falsch
Und auch kein Richtig.
Was lange währt
Wird endlich gut.


Nur allzu oft
Zeigt sich alsdann,
Was wirklich

Und was
Null und Nichtig.

So kann es gehen,
Dass man im Leben
Vermeintlich hofft.
Und dabei wollte
Doch so viel.


Um letztlich
Dann erst

Zu erkennen,
Dass man verfehlt hat
Wohl das Ziel.


© Uschi Rischanek

Text/Bild/Rezitation
Music: Lite Saturation

Gelesen: 31   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

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4 KOMMENTARE



19. August 2025 @ 09:57

Liebe Uschi, heute hatte ich die Zeit dein Gedicht und die ausführlichen Kommentare zu lesen. Es war letzte Woche etwas turbulent in meinem Alltag, ich hatte ein gr. Tennisturnier zu organisieren und Besuch, dann huscht man nur kurz darüber hinweg. Für deine Gedichte brauche ich immer etwas mehr Zeit, oft lese ich sie auch ein zweistes mal. Ich mag die Vielfalt der unterschiedlichen Schreiber, am Text erkennt man auch gleich wer es gschrieben hat. Schön, das du dieses Forum mit deinen Werken bereicherst. LG Gudrun


19. August 2025 @ 11:03

Liebe Gudrun,

ich freue mich, auch über das Lesen der Kommentare, die manchesmal sogar noch mehr über den Verfasser preisgeben als der Text an und für sich. Ich habe vollstes Verständnis für die Dinge, die einem manchesmal so derartig fordern und an Zeit beanspruchen, die man gerne auch für Anderes verwendet hätte, es geht mir nämlich ganz genau so. In meinem Fall das Organisatorische mein Tantchen betreffend, wo wir nunmehr auf den bereits zugesagten Heimplatz warten... Das Traurige dabei ist es wohl, dass erst einer zur Verfügung steht, wenn ein anderer zuvor gegangen ist... Du siehst also, jeder hat seine Aufgaben und Verpflichtungen.
Ich danke dir und stimme dir völlig zu, ein jeder schreibt auf seine Weise, der eine laut, ein andrer zumeist still und leise.

Liebe Grüße aus dem hochsommerlichen Mostviertel zu dir!
Uschi


18. August 2025 @ 19:36

... liebe Uschi , ich wage einen etwas ausführlichen Kommentar .Sage es mir wenn du das nicht willst. Ja, meine Sichtweise zu deiner Thematik: Mystiker sagen das Leben sei nicht eine Linie zu einem Ziel das zu erreichen ist (muß)- es sei ein Kreislauf, so wie der Winter kein Ende sondern ein Teil des Kreislaufes ist. Wir verlieren im Laufe des Lebens so viele Ziele, nicht immer aus eigener Schuld , aber tut es nicht auch der Baum , der jedes Jahr alle Blätter verliert und steht immer wieder aufrecht und wartet auf den Frühling. Ich versuchs so. Dein Gedicht bewegt mich zum Reflektieren , welche Ziele in meinem Leben ich nicht erreicht habe- es sind viele.Jetzt denke ich nach über das WARUM. Viell. ist das eine unötige Frage, ändert sowieso nichts, einfach beobachten dies geheimnisvolle Leben - siehst du was dein Gedicht ausgelöst hat in mir.
Lb. Gr.
G.


18. August 2025 @ 20:43

Liebe Grete, könnte ich hier auch für Kommentare Herzen vergeben, so bekämst du ganz viele davon. Ich freue mich doch immer so, wenn sich der Leser beginnt mit den Gedanken des Verfassers auseinanderzusetzen. Mag sein, dass wir uns mit zunehmenden Jahren möglicherweise ernsthaftiger über den Sinn und Zweck unseres Daseins befassen. Mag sein, dass es möglicherweise eine Koketterie mit den Jahren ist, die uns zurückblicken lässt auf all das was bislang geschah. Wir gehören glücklicherweise nicht der breiten Masse an, sonst würden wir nicht vermögen, unsere Gedanken in Worte zu fassen. Nur derjenige, der danach trachtet im Strom immer hübsch brav mitzuschwimmen, nicht groß aufzubegehren und immer hübsch konform zu sein in all seinem Denken und Tun, vielleicht um nicht groß anzuecken, lebt vermutlich geruhsamer und weniger aufregend. Als wachsamer Geist jedoch, als kritischer Mensch drängt es einem doch zu fragen, zu hinterfragen all die vielen Dinge für die ein ganzes Leben gar nicht ausreichen möchte. Sein Ziel oder Wünsche vor Augen zu haben, die vielleicht niemals zu erreichen sind, nun es ist wie es ist, nenne es Kismet, Schicksal, Vorbestimmung, Fügung - völlig einerlei. Nur das Nichtmehrfragen, das Abdriften in Gleichgültigkeiten ist ein Bergabfahren, die Steilküste immer weiter in Richtung Rand hinunter. Ich denke liebe Gudrun, dass sich die Wichtigkeiten, die Wertigkeiten im Leben stets wandeln und auch verschieben. Was uns in jungen Jahren eminent und bedeutend erschien, entlockt uns nunmehr ein mildes Lächeln. Vielleicht die sprichwörtliche Weisheit des Alters? Mag sein. Ich bin vom Sternzeichen her Krebs, also in der Grundeinstellung lieber zwei Schritte zurück als einer nach vor, auch von daher überemotional wenn du so möchtest. Sich am Abend noch im Spiegel betrachten zu können, mit einem milden Lächeln, darauf kommt es an denke ich.
Ich freue mich sehr, wenn meine Zeilen ein bisschen zum Nachdenken anregen, aber mache dir bitte keine allzugroßen Gedanken über das Warum. Man muss sein Leben so annehmen, die Rolle auf der großen Bühne des Lebens so füllen, wie sie einem zugedacht wurde.
Herzlich liebe Grüße und einen schönen Abend!
Uschi



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