Natur



Wenn ich eine Möwe wär



Wenn ich eine Möwe wär,
würde ich die Welt von oben sehen
und im großen kalten Meer,
so manchen dicken Fisch erspähen.

Ich würde frische Seeluft tanken,
im Gleitflug durch die Lüfte schweben.
Mich um jeden Bissen zanken,
denn schließlich gehst ums Überleben.

Ich wäre ein Räuber ohne Gewissen,
und frei von jeder Art von Sorgen,
den Tag würde ich schon früh begrüßen
und meine Runden drehen am Morgen.

Der Leuchtturm wäre mein Zuhaus´,
das Dünengras die Gartenhecke.
Dort brütete ich den Nachwuchs aus,
in einer stillen, warmen Ecke.

Niemand würde mich dort stören,
weil mich ja niemand sieht.
Ich würde nur die Wellen hören,
der Wind sänge mir sein Lied.

Ich würde gern zur Abendzeit
oben auf dem Leuchtturm sitzen
und aus purem Zeitvertreib,
des Leuchtturmwärters Brot stibitzen.

Text und Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer

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AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 1100 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen wachrütteln zu können. Wer die Geschichte von Eduard verfolgen möchte, ist hier genau richtig. Inzwischen umfasst die Geschichte 50 Teile. Ein lustiger Roman in Gedichtform.
Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.
Meine Homepage:
http://gudruns-aquarell-galerie.beepworld.de


Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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7 KOMMENTARE



22. Mai 2020 @ 16:49

Herzlichen Dank Gudrun,ichksm gerade von der Arbeit.
Das Bild wird an meiner Schlafzimmer Seite hängen und ich wette,ich träume dann auch mal wieder.Danke


20. Mai 2020 @ 14:17

Pally, danke für den netten Kommentar. LG Gudrun
Christian, zu deinem Kommi fällt mir mal wieder gar nicht ein. Muss das sein?


20. Mai 2020 @ 14:43

Ja
Deine Bilder finde ich gut.
Schönen Tag.
Tschüss


19. Mai 2020 @ 19:43

Hallo Gudrun, manchmal möchte man sich wünschen, ein Vogel zu sein. Sich schwerelos von der Thermik treiben lassen, die Welt mal von oben betrachten, und die Sorgen auf der Erde zurücklassen. Leider bleibt es - jedenfalls im Jetzt und Heute - ein Wunschtraum! :) Schönen Abend, pally


19. Mai 2020 @ 19:51

Und von oben auf alles sch.....n,was einem auf n Keks geht?


19. Mai 2020 @ 06:57

Hanni und Ewald, danke für eure Herzchen. Ich habe das Gedicht noch einmal neu aufleben lassen, weil es so gut zu dem Möwen-Bild passte. LG und einen sonnigen Tag im Garten.


18. Mai 2020 @ 14:19

Eine schöne Idee.
LG
Ewald



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