25. März 2019

Der Schimmel

Wolkenverhangener Himmel,
regendurchflutetes Land,
auf der Wiese ein Schimmel,
durchnässt, sein weißes Gewand.

Nebelschwaden, grauweiße Front,
silbern, mit Tröpfchen beladen,
verschwunden der Horizont,
Westwind spielt leis Serenaden.

Dem Schimmel scheint es egal,
lässt alles reglos geschehen,
gleicht einem marmornem Denkmal,
bleibt starr im Wiesengrund stehen.

Bis plötzlich ein Wiehern ertönt,
hallend, aus sehr weiter Ferne,
und sich der Himmel verschönt,
mit seiner Sonnenlaterne.

Da spitzt der Schimmel die Ohren,
galoppiert wuchtig durch´s Gras,
als gäb ihm jemand die Sporen,
Kraft, Lebensfreude und Spaß.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Natur 6 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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6 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
05.04.2019
Danke David !
LG
H. Rehmann
05.04.2019
Sehr schönes Gedicht! Man spürt die Gefühle des Schimmels
Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
26.03.2019
Pferdeliebhaber kennen diese Gesten der Pferde !
LG
H. Rehmann
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
26.03.2019
Sehr stimmungsvoll. Der letzte Vers gefällt mir besonders gut. Das Gedicht werde ich an meine Tocter weiter leiten, die gern auf dem nahegelegenen Araber-Gestüt ihre Zeit verbringt und solche Momente sicher auch schon erlebt hat. LG in den Tag.
Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
25.03.2019
Danke Hanni !!!!!!!!!!
Hanni
Hanni Poet Laureat
25.03.2019
Hallo Horst,
ein sehr schönes Gedicht für Pferdefreunde, es sind wunderbare Tiere.
Liebe Grüße Hanni

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