Wolkenverhangener Himmel,
regendurchflutetes Land,
auf der Wiese ein Schimmel,
durchnässt, sein weißes Gewand.
Nebelschwaden, grauweiße Front,
silbern, mit Tröpfchen beladen,
verschwunden der Horizont,
Westwind spielt leis Serenaden.
Dem Schimmel scheint es egal,
lässt alles reglos geschehen,
gleicht einem marmornem Denkmal,
bleibt starr im Wiesengrund stehen.
Bis plötzlich ein Wiehern ertönt,
hallend, aus sehr weiter Ferne,
und sich der Himmel verschönt,
mit seiner Sonnenlaterne.
Da spitzt der Schimmel die Ohren,
galoppiert wuchtig durch´s Gras,
als gäb ihm jemand die Sporen,
Kraft, Lebensfreude und Spaß.
© Horst Rehmann
© Rehmann
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6 Kommentare
LG
H. Rehmann
LG
H. Rehmann
ein sehr schönes Gedicht für Pferdefreunde, es sind wunderbare Tiere.
Liebe Grüße Hanni